UA-48430372-1

Montag, 19. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen #4 // Mohn-Marzipan-Kugeln mit Pflaumen

Mir ist aufgefallen, dass ich für Weihnachten bisher nicht sehr viel verbloggt habe. Das möchte ich ändern. Und wie so oft, ein paar Ideen entstehen einfach aus der Not heraus, Vorräte verbacken zu müssen - in dem Fall war es geriebener Mohn, der übrig war. Schon lange wollte ich etwas mit einem Mürbteig und Schmand machen und dann mit Mohn, der da war. Was passt besser dazu als Marzipan und getrocknete Pflaumen sind auch nicht schlecht. (Wer hier jetzt an Rosinen denkt - ja die hätte ich auch nehmen können, aber ich mag sie einfach nicht.)


Also wie immer - gedacht getan - fehlende Zutaten noch schnell gekauft und losgelegt.



Die Zutaten:
250g Mehl
40g Zucker
150g kalte Butter
½ Pä. Backpulver
150g Schmand
100g Marzipan
100g getrocknete Pflaumen
70g gebriebenen Mohn (mehr hatte ich nicht)


Die Zubereitung:
  • die Pflaumen in kleine Stücke schneiden (je nachdem wie groß man sie mag)
  • den Marzipan auf einer Küchenreibe grob reiben (am besten den Marzipan vorher in den Tiefkühler legen, dann lässt er sich am besten reiben)
  • nun alle Zutaten mit Pflaumen und Marzipan in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten
  • anschließend aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen
  • ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen für 12-15 min. Wenn die Kugeln leichte Bräune annehmen sind sie fertig!
  • zum Finish kann, wer mag, noch Puderzucker drüber streuen


Fazit: Für mich, der Mohn liebt, sind die Plätzchen ein Genuss. Vor allem durch das Weniger an Zucker kommt das feine geschmackliche Zusammenspiel von Mohn, Marzipan und Pflaume sehr gut zur Geltung. Sie sind ein wenig trockener als erwartet. Doch wie immer bei Plätzchen: eine Tasse Kaffee oder Tee gehört dazu. Wer Mohn mag, der sollte die Plätzchen unbedingt probieren und kann ruhig nach Belieben die Menge von Marzipan und Pflaumen noch ein wenig erhöhen - ein paar Gramm mehr werde ich beim nächsten Mal noch draufgeben.

Montag, 5. Dezember 2016

Rote Bete Tarte mit Spinat und Feta

Dem geneigten Leser mag es wohl in den letzten Jahren nicht verborgen geblieben sein: Ich backe auch herzhaft. Nicht annähernd so viel wie süß, doch immer mal wieder.
Und so war es vor zwei Wochen wieder einmal der Fall - es stand Herzhaftes auf dem Backplan. Ich hatte schon lange überlegt, das Rezept in die Tat umzusetzen und zu dem Zeitpunkt bot sich die Möglichkeit: frische rote Bete war da, Blattspinat noch reichlich TK und der Rest war schnell gekauft für die Rote-Bete-Tarte mit Feta und Spinat.

Erdig - Ehrlich - Lecker!



Die Zutaten:
100g kalte Butter
200g Mehl
60ml kaltes Wasser

500g rote Bete - oder 2-3 frische Rüben
2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 EL Zucker
4 EL Weißwein-Essig
4 kleine Stückchen TK Blattspinat

5 Eier
1 Becker Creme fraiche (mit Kräutern)
200g Feta

Die Zubereitung:
  • Butter in kleine Stückchen schneiden und mit Mehl und Wasser zu einem glatten Tag verkneten und den Teig anschließend in Frischhaltefolie einwickeln und in den Kühlschrank legen
  • die frische rote Bete schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln (am besten dazu Handschuhe anziehen - ist besser)
  • die Schalotten grob würfeln und in einer Pfanne mit dem Olivenöl anschwitzen
  • nun den Knoblauch (gehackt oder gepresst), Zucker, Essig und die rote Bete hinzugeben und alles 10 min andünsten
  • am Ende den auf aufgetauten Blattspinat hinzugeben und kurz mit verrühren und alles ein wenig abgekühlen lassen
  • jetzt die Tarte-Form einfetten und den gut durchgekühlten Teig in der Form verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C 10 min blind backen
  • in der Zwischenzeit die Eier mit der Creme fraiche mischen und mit weiteren Kräutern, Pfeffer und Salz abschmecken
  • den Feta in kleine Würfel schneiden
  • und nach dem 10 min blind backen, die Form aus dem Ofen holen und erst ein paar Fetawürfel auf Boden verteilen, dann die rote Bete in die Form geben und die Eimasse darüber gießen und am Ende noch die restlichen Feta Würfel oben locker verteilen
  • wieder ab damit in dem Ofen für 30 min
  • danach aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen, die Tarte aus der Form lösen und servieren. Fertig!

Fazit: Die Tarte ist ein Muss für alle, die rote Bete mögen. Die Mischung mit dem Spinat und dem Feta ist ausgewogen - so dass sich der Geschmack in der vollen Bandbreite der Zutaten entfalten kann. Am besten warm verzehren, dann kommt der Geschmack am besten. Die Tarte bestätigt wieder - rote Bete kann viel mehr, also nur vorgekocht in Salattheken herum zu vegetieren. Also unbedingt nachbacken.


Dienstag, 8. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Herbst ist einfach die Zeit für Apfelkuchen, daran gibt es aber so gar keinen Zweifel. Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass ich Apfelkuchen liebe - nicht zwangsläufig damit den Herbst - aber Apfelkuchen definitiv. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder mal ein neues Apfelkuchen-Rezept hier im Blog und in Anlehnung zum letzten Rezept - Apfelkuchen mit Pudding - ist das neuen Rezept Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln.
Uhhh - Streuseln, wer hätte das wohl gedacht.

Einfach pur genießen - am besten, wenn er noch leicht warm ist!

Die Zutaten:
1 Pä. Vanillepudding (den zum Kochen)
3 EL Zucker
500ml Milch

250g Mehl
25g Zucker
150g kalte Butter
1 Pä. Vanillezucker
½ Pä. Backpulver
150g Schmand

5-6 mittelgroße Äpfel

80g Butter
80g Zucker
ein Schuss Vanilleessenz
Mehl

Die Zubereitung:
  • den Pudding nach Anleitung auf der Packung zubereiten und abkühlen lassen
  • nun Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Backpulver und Schmand in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem festen Teig kneten und kurz kühl lagern
  • jetzt die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden
  • nebenbei schon die Butter für die Streusel schmelzen und in die flüssige Butter dann die Vanilleessenz und den Zucker geben und nach und nach Mehl hinzugeben und verrühren, bis ein brösliger Streuselteig entsteht
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen und den gekühlten Teig darauf ausrollen, dass er mindestens 30 cm im Durchmesser ist
  • nun den Pudding auf den Teig geben und verteilen, dabei den Rand etwa 2 cm aussparen
  • anschließend die Apfelstücke auf den Teig geben und den Rand nach innen umschlagen
  • am Ende die Streusel auf den Äpfeln verteilen und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für 35 bis 45 min - je nachdem wie braun und knusprig ihr den Teig haben wollt
  • Fertig!


Fazit: Also ich persönlich liebe ja den Mürbteig, wenn er mit Schmand gemacht wird - das macht ihn nicht so trocken. Herrlich und dann mit dem Pudding und den Äpfeln - eine tolle Kombination. Und Streuseln gehen ja bekanntlich bei mir auch immer. Also sehr sehr lecker in der Gesamtkombination und zum Nachbacken wärmstens empfohlen - vor allem jetzt im Herbst mit frischen Äpfeln.

Dienstag, 1. November 2016

Apfelkuchen mit Pudding

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein neues Rezept gepostet hatte. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich nichts Neues in den letzten Monaten probiert hatte - es waren schon ein paar neue Rezept dabei. So nach und nach werde ich die jetzt auch veröffentlichen.
Doch nichts passt besser zur Jahreszeit, als mit einem Apfelkuchen-Rezept zu beginnen. Es gibt zwar schon eine Menge Apfelkuchen hier im Blog, aber warum nicht noch ein paar mehr aufnehmen - vor allem wenn es lecker ist.

Heute ist es ein Apfelkuchen mit Pudding.

Bildunterschrift hinzufügen


Zutaten:
120g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
150g Mehl

1kg Äpfel (so 5 mittelgroße Äpfel)
1 Pä. Vanillepudding, 3EL Zucker, ½ Milch
200g Frischkäse
3EL Zucker
1EL Stärke

Zubereitung:
  • Pudding nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen
  • Butter, Zucker, Eigelb und Mehl mit den Händen zu einem Teig kneten und eine 24er Form geben
  • die Form in den vorgeheizten Ofen (175°C) geben und den Boden für 10-15 min vorbacken
  • in der Zwischenzeit die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ein kleine Stücke schneiden
  • den Pudding mit Frischkäse, Zucker (ggf. ein Spritzer Vanilleessenz) und Stärke mischen
  • nun die Apfelstücke auf den vorgebackenen Boden geben und darüber die Puddingmasse verteilen
  • noch einmal ab damit in den Ofen für etwa 40 min.
  • nach dem Erkalten das Finish mit Puderzucker
  • Fertig!

Fazit: Ein lecker feuchter Apfelkuchen, der herrlich nach Äpfeln schmeckt - leicht nach Vanille - und so gar nicht süß ist. So kommen vor allem aromatische Äpfel in diesem Kuchen sehr gut zur Geltung.

Ein idealer Kuchen für die herbstliche Zeit - am besten zu genießen mit einem Kaffee auf der Couch - vielleicht sogar, wenn es noch ein wenig warm ist. Mhhhhhh.

Montag, 24. Oktober 2016

Impressionen von der Frankfurter Buchmesse 2016

Man stelle sich vor, es ist Buchmesse und ich habe es nicht auf dem Schirm. Das wäre dieses Jahr fast so gewesen. Doch ich habe noch rechtzeitig die Kurve bekommen und mich eine Woche vor Start als Blogger für die alljährliche Frankfurter Bücherschau angemeldet - und dieses Mal wirklich nur als Blogger und nur zu den Themen, die für mich aus kulinarischer Sicht lohnenswert erschienen.


So trieb es mich zuallererst in die Halle 3.1 in die Gourmet Gallery - wohin auch sonst. (ok, ein kleiner Abstecher bei den ehemaligen Kollegen war vor der Gourmet Gallery noch drin). Durch die Gourmet Gallery ging es dann mit einer geführten Tour für Blogger und Journalisten. Ok, so groß war der Bereich nicht, dass man hätte es nicht auch alleine machen können. Doch es gab an jedem Stand ein paar Hinweise auf kulinarische und/oder verlegerische Besonderheiten, die ich so gebündelt allein nicht erhalten hätten in der kürze der Zeit.

Persönlich sehr beeindruckend fand ich Samira’s Cookie Book der iranischen Autorin Samira Janatdoust - ein wunderschönes Buch, das mir ganz viel Lust gemacht hat, Cookies zu backen. Wunderbare Rezepte, die den Geschmack der persischen Küche widerspiegeln und mal etwas anderes sind, als die Rezepte, die man so so landläufig findet. Das Buch kommst auf alles Fälle auf meine “Muss-ich-kaufen-Liste”.

Quelle: http://www.panizcook.org/
Was mich weiterhin verzückte, waren die Ladies um Kim McCosker und ihre Bücher rum um “4 Ingredients”. Auch wenn die Bücher nur wenig Rezepte zum Backen enthielten, kamen hier gleich mehrere Dinge zusammen, die mich in Verzückung versetzten. Hach es war australische Ladies gewesen und ohne es despektierlich zu meinen, sie verkörperten den Mutti-Charme sehr sehr authentisch und sie waren/sind Feuer und Flamme für ihre Idee. Ihr Präsentation auf der Show-Koch-Bühne war gleichermaßen unterhaltsam und lecker und ihr Idee von Rezepten mit nur 4 Zutaten ist einfach und lecker zugleich.

Quelle: http://www.4ingredients.com.au/
Also ruhig mal inspirieren lassen.
Hier Kim McCosker auf der Show-Bühne:

Großartige Unterhaltung

Ansonsten gab es nicht ganz so viel neues zu entdecken.
Die Neuheit aus dem Frühjahr von Cynthia Barcomi “Cheesecake, Pies & Tartes” passt ein wenig zu meinem inoffiziellen Motto dieses Jahres “Käsekuchen und Cheesecake”. Es kommt auf jeden Fall auch auf die “Muss-ich-kaufe-Liste”.
GU hatte nicht so richtig für mich zu bieten. Immer wieder stolpere ich über die Back-Bibel und zumindest als nicht religiöser Mensch, bin ich mir weiter unschlüssig, was ich davon halten soll. Also bisher ist das Buch nicht meins. Dann gab es noch ein Buch “Less Sugar”. Neben fragwürdigem Design (Rezeptnamen die von unten nach oben zu lesen sind) war es eher Zuckerersatz, der ein Rolle spielte. Aber ich halte es eher mit weniger als mit mehr und vor allem noch mehr Zutaten, die ich anschaffen muss, um zu backen.

Interessant war noch das Buch oder eher das Projekt “Bake & the City” von Tobias Müller, Back-Blogger von http://kuchenbaecker.com/.

Quelle: blv Verlag

Ein Back-Blogger mit eigenem Backbuch. Ok erstmal nichts ganz außergewöhnliches, aber der blv-Verlag hat ganz schön Marketing-Budget springen lassen, um das Buch hervorzuheben. Allein am Stand war eine ganze Wand nur für sein Buch reserviert und der Autor war auch selber am Stand. Hier würde ich schon gern wissen - wie das Projekt lief, wer die Idee von Reise-Etappen mit Kuchenstationen hatte und wer in Vorleistung zum Geld verdienen gegangen ist - der Blogger oder der Verlag. (Bitte nicht falsch verstehen - ich gönne es Tobias Müller, er hat auch echt leckere Rezepte. Ich will es auch nicht nachmachen. Aber mich interessieren halt Geschäftsmodelle - aber so was es ausschaut, sieht es nach zahlreichen Sponsoren aus).

Fazit: Hach - eine Buchmesse ist immer toll. Wobei ich aus der Vergangenheit bedingt die Leipziger Buchmesse immer noch lieber mag. Doch es war auch dieses Jahr wieder schön hier in Frankfurt neue Eindrücke zu gewinnen und liebe Menschen und Freunde aus der Buchbranche zu treffen. Inspiration fürs Backen gab es jetzt nicht so viel - aber es hat die Lust geweckt, wieder intensiver zu backen und zu bloggen.

Freut Euch also auf die kommenden Zeit.

#fbm16 #inspiration

Dienstag, 18. Oktober 2016

Ein Lebenszeichen

Ja, dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass es die letzten Monate reichlich still war hier im Blog. Was soll ich dazu sagen: Ja, es stimmt. Es gibt manchmal Phasen im Leben, da bleibt recht wenig Zeit und so war es in den letzten Wochen und Monate - viel Arbeit, eine gebrochene Hand und schon ist das mit dem Bloggen, Radfahren und Backen nicht mehr ganz so einfach.
Aber jetzt möchte ich es wieder angehen, alles 3: Bloggen, Backen und auch Radeln (wobei das im Herbst/Winter nicht ganz so mein Ding ist - ich bin bekennender Warmduscher).

Es wird auch wieder neue Rezepte in den kommende Wochen geben. Ich konnten in den letzten Monaten nicht so viel Neues ausprobieren, aber doch zumindest ein paar neue Kuchen sind dabei - zu denen dann in den kommenden Tagen und Woche mehr.

Doch ganz mit dem Backen konnte ich es trotz der wenigen Zeit der letzten Monate nicht lassen. Hier eine kleine Zusammenstellung dessen, was es an Kuchen gab - das meiste sind altbekannte - was sie aber nicht minder lecker macht.

An der Stelle wünsche ich alles Lesern einen leckeren und toller Herbst.

Impressionen der letzten Monate:

Neu: Apfelkuchen mit Pudding und Mandelstreusel

Ein Altbekannte: Bretonischer Apfelkuchen - immer wieder ein Hochgenuss

Neu: Apfelkuchen mit Pudding (ohne Streusel)


Friesischer Pflaumenkuchen

Pflaume-Schmand

Der kuchenbiker mit Handicap

Mittwoch, 16. März 2016

Cherry Almond Coffee Cake - Kirsch-Mandelnkuchen

Auch zum Geburtstag gibt es ja bekanntlich Kuchen. Hier halte ich es so, dass ich mich auch gerne selbst mit einem Kuchen beschenke. Nur die Frage war: Welcher soll es dieses Jahr sein? So richtig hatte ich keine Idee. Das Internet machte mich nicht wirklich schlauer. Also mussten meine diversen Backbücher herhalten. Fündig würde ich dann in „Let’s bake“ von Cynthia Barcomi und wie es zu meinem Kuchengeschmack passt, war es ein ganz einfacher Kuchen, der es mir am meisten angetan hatte. Ja, Kuchen und keine Torte oder sowas  – immerhin bin ich ja der kuchenbiker und nicht der tortenradler.

Das ist er nun: der Cherry Almond Coffee Cake. (nach Cynthia Barcomi mit kleinen Abwandlungen von mir)


Natürlich mit Sahne!

Ich liebe meine rechteckige Form.


Die Zutaten:
1 Glas Kirschen
80g Zucker
4 EL Kirschsaft
2 EL Stärke

150g Zucker
150g weiche Butter
2 Eier
325g Mehl
50g geriebene Mandeln
1 Pä. Backpulver
100g Marzipan
2 TL Vanilleessenz (oder 1 Pä. Vanillezucker)
200g saure Sahne
100g weiße Schokolade
100ml Milch

50g gehobelte Mandeln

Die Zubereitung:
  • die Kirschen abtropfen lassen und ein wenig Saft auffangen (4EL)
  • die Kirschen dann mit Zucker, Saft und Stärke in einem Topf geben und alles kurz unter ständigem rühren aufkochen lassen bis es blubbert und dann vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen
  • die weiße Schokolade in der Milch in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen
  • Marzipan auf einer Reibe fein reiben – geht am besten, wann man den Marzipan vorher ein paar Stunden in den Tiefkühler legt
  • Zucker und Butter schaumig aufschlagen und dann die Eier dazu geben und noch einmal kurz aufschlagen
  • zur Zucker-Ei-Butter-Masse nur die restlichen Zutaten hinzugeben (Mehl, Backpulver, Mandeln, Vanilleessenz, saure Sahne, die Milch-Schoki-Mischung) und alles kräftig zu einem homogenen Teig aufschlagen
  • in eine 26er-Form (oder wie ich in eine etwa gleich große rechteckige Form) Backpapier einspannen
  • zwei Drittel des Teiges in die Form geben, dann die Kirschen darauf verteilen und darauf das letzte Drittel Teig geben. Am Ende noch die gehobelten Mandeln auf dem Teig verteilen
  • ab damit in den auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 50 min (ab 30 min ggf. den Kuchen mit Backpapier abdecken, damit er oben nicht zu braun wird)
  • die Stäbchenprobe entscheidet wann fertig.
  • Fertig!
  • leicht abkühlen lassen und gern noch lauwarm mit einem Klecks Sahne servieren

Fazit: Es war die richtige Entscheidung. Der Coffee Cake ist sehr sehr lecker und Kirsch-Mandel ist ja auch eine klassische Mischung. Der Kuchen ist kompakt und doch fluffig und schön saftig. Man braucht also nicht unbedingt den Kaffee zum Kuchen. Doch ein Kaffee passt zu einem Stück des Kuchens perfekt. Für eine Kaffeetafel ist das der perfekte Kuchen. Und für mich zum Geburtstag ein Traum und der Beweis dafür: Ich liebe halt einfach die einfachen Kuchen!



Und wie immer: gute Vorbereitung ist alles.

Samstag, 12. März 2016

Chocolate Swirl Cheesecake

So richtig habe ich ja noch kein Motto für dieses Jahr ausgerufen. Aber wenn ich so auf die bisher gebackenen Kuchen in diesem Jahr schauen, dann kommt lassen sich schon Tendenzen absehen: Mohn oder Quark/Cheese.
Noch bin ich ein wenig uneins.
Deshalb probiere ich heute mal ein neues Rezept: ein Chocolate Swirl Cheesecake.
Mal schauen, ob ich in die Richtung noch weitergehe.

Ein Stück ist kein Stück

Zutaten:
200g Butterkekse (ich habe wieder meiner Othello-Kekse genommen)
100g Butter (flüssig)

120g Zucker
4 Eier
1 Pä. Vanillezucker
600g Frischkäse
250g Quark
100ml Sahne
150g Schokolade (halbbitter)
3EL Espresso

Zubereitung:
  • die Kekse elektrisch oder mit roher Manneskraft zerkleinern und mit der flüssigen Butter gut vermischen
  • die Keksmasse in eine mit Backpapier eingespannte 26er-Form geben und die Masse leicht festdrücken und für 10 min in den auf 160°C vorgeheizten Ofen stellen, anschließend rausnehmen
  • Schokolade mit dem Espresso in einem Topf schmelzen
  • Zucker und Eier cremig aufschlagen, dann Frischkäse, Quark und Sahne unterrühren
  • die Masse teilen so im Verhältnis 3:2 – in den kleineren Anteil nun die Schoko-Espresso-Masse unterrühren
  • nun 2 Teile der helle Cheesemasse auf dem Keksboden verteilen, dann die Schokomasse darauf verteilen und zuletzt den einen Teile helle Masse oberdrauf
  • nun mit einem Löffelende eine Muster in die Masse zeichnen („Swirlen“)
  • ab mit dem ganzen in den Ofen weiter bei 160°C für etwa 60-70 min! Wenn die Masse fest ist, den Kuchen im Ofen langsam abkühlen lassen. Fertig!

Fazit: Hach wie lecker - die Mischung aus Cheese und Schoki. Schön fluffig ist er auch - so wirkt er auch nicht so mächtig wie er ist. Und nicht zuletzt ist er optisch auch ein Highlight. Auch diesen Cheesecake werde ich nicht zum letzten Mal gebacken haben.

Yummie!

Gute Vorbereitung ist alles!

Sonntag, 28. Februar 2016

Schokoladenkuchen mit White-Chocolate-Cheese-Schicht

Heute gibt es eine Eigenkreation. Ok, die Idee mit dem Schokoladenkuchen und einer Cheese-Füllung ist nicht ganz neu. Aber ich hab versucht die Cheese-Füllung noch ein wenig mit weißer Schokolade zu verfeinern.

Schaut selbst.

Am besten gleich noch leicht warm verputzen !

Zutaten:
200g Butter (zerlassen)
4 Eier
200g Zucker
220g Mehl
40g Kakaopulver (ungesüßt)
½ Päckchen Backpulver

200g Frischkäse
70g weiße Schokolade
60g Puderzucker
1 Ei

Zubereitung:

  • die Butter in einem Topf vorsichtig flüssig und nicht zu heiß werden lassen
  • die weiße Schoki schmelzen und flüssig in eine Schüssel geben, dazu noch den Frischkäse, 40g Zucker und ein Eigelb und alles gut mit der Maschine verrühren
  • das Eiweiß mit 20g Puderzucker zu Eischnee aufschlagen (ich nutzen wie immer meinen Speedy Chef – ein Traum für Eischnee)
  • den Eischnee vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben
  • nun in einer anderen Schüssel die 200g Zucker mit dem 4 Eiern schaumig schlafen – so lange bis die Masse keine Blasen mehr hat (ich sag nur: Geduld)
  • jetzt Mehl, Kakao, flüssige Butter und Backpulver dazugeben und noch einmal alle kräftig verrühren
  • eine Guglhupfform gut ausbuttern und den Schokoteig zu 2/3 in die Form geben und anschließen die Frischkäsemasse darauf verteilen und meiner einer Gabel wie bei einem Marmorkuchen leicht marmorieren und oben drauf der Rest vom Schokoteig
  • ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für rund 45 min – die Stäbchenprobe entscheidet
  • Fertig! (wer mag macht am Ende noch Puderzucker drauf)


Fazit: Der Kuchen und die Kombi sind sehr lecker. Beide sind fluffig und harmonieren sehr gut miteinander. Ich hatte zu wenig Schokoteig für oben drauf, deshalb ist Cheese-Schicht soweit oben bzw. unten. Da beide Massen so fluffig sind – rutscht die Cheese-Schicht aber auch nicht durch. Beim nächsten Mal werde ich die doppelte Menge Cheese-Füllung nehmen Die Cheesecake-Liebhaber wird es freuen. Den Kuchen werde ich auf jeden Fall noch öfter machen – zumal er auch wieder zu den Kuchen gehört, die einfach fix zubereitet und super lecker sind. Also genau mein Ding!



Freitag, 19. Februar 2016

Himbeermousse-Tarte oder einfach nur ein Mädchenkuchen

Ein Kuchen gehört schon sehr lange zu meinem Repertoire. Er wird immer wieder verlangt - vorzugsweise von meiner Tochter zu ihren Geburtstagen. Aber auch an anderer Stelle wurde er schon gewünscht. Er ist halt ein Traum für kleine und für große Mädchen.
Nun ist es an der Zeit ihn endlich mal zu verbloggen.

Für Prinzessinnen

Zutaten:
100g kalte Butter
70g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
200g Mehl
30g gemahlene Mandeln

150 g Himbeeren (frisch für die Deko)
300 g Himbeeren (hier geht auch TK)
4 Blätter Gelatine
250 g Quark
3 EL Puderzucker
200g Schlagsahne

Zubereitung:

  • wenn TK-Himbeeren zum Einsatz kommen – die jetzt bitte zum Auftauen rausnehmen. Falls man schnell auftauen muss, die Himbeeren in eine Tüte geben und die in warmes Wasser stellen
  • für den Mürbteig alle Zutaten von Butter (in Flocken) bis Mandeln in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten
  • den Teig in einer mit Backpapier ausgelegten 26er-Form verteilen und am Rand hochdrücken und in der Mitte glatt rollen (hier kommt wieder mein Pizzaroller zum Einsatz – großartig)
  • nun mit einer Gabel den Teig noch einstechen und dann zum Blindbacken ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen – nach 20 min das Backpapier mit den Erbsen aus der Form nehmen und nochmal für 10 min in den Ofen mit der Form
  • rausnehmen und abkühlen lassen
  • die 4 Blatt Gelatine in eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser geben
  • während der Abkühlphase des Bodens die 300g Himbeeren pürieren (wer den Aufwand zu schätzen weiß, kann das Püree auch noch durch ein Sieb passieren – dann ist man die Kerne los – aber nur wer möchte)
  • nun den Quark mit dem Puderzucker verrühren
  • anschließend die aufgequollene Gelatine ausdrücken und mit 2-3 EL vom Himbeerpüree in einen Topf geben und leicht erwärmen, dabei leicht rühren bis sich die Gelatine ausgelöst hat
  • Topf vom Herd nehmen und nach und nach in den Topf das Püree geben und unterrühren
  • wenn alles verrührt ist, dann die Himbeermasse in die Quarkmasse geben und kurz und gut verrühren und ab mit der Schüssel in den Kühlschrank, damit sie leicht fest wird
  • jetzt den Boden aus der Form nehmen und wer mag auf dem Boden ein paar frische Himbeeren am Rand verteilen
  • nun die Sahne steif schlagen und sie vorsichtig unter die Himbeer-Quarkmasse heben und diese dann auf dem Boden geben
  • nun nach Herzenslust mit den frischen Himbeeren dekorieren
  • anschließen den Kuchen noch etwa 4h kühl stellen
  • Fertig!


Fazit: Der Kuchen ist einfach immer wieder ein Genuss und er kommt bei kleinen und großen Mädchen ob der Farbe aber auch wegen des tollen natürlichen Geschmacks sehr gut an. Die Masse ist wunder himbeerig und fluffig und zusammen mit dem Mandelmürbteig ist es eine tolle Kombination. Ob nun als Auftragsarbeit für den Geburtstag meiner Tochter oder einen Mädelsabend – der Kuchen ist ratzfatz weg – so lecker ist er. Nachbacken und genießen sind eindringlich empfohlen!

Für Geburtstagskinder